Arabische Halbinsel


Arabische Halbinsel
Arabische Halbinsel,
 
arabisch Djesirạt el-Arạb [dʒ-], persisch und türkisch Arabistạn [»Araberland«], die westlichste der drei großen südasiatischen Halbinseln mit rd. 3,5 Millionen km2. Im Gegensatz zu den beiden anderen Halbinseln (Vorder- und Hinterindien) ist die Arabische Halbinsel nur sehr dünn besiedelt, da sie im Kern des großen altweltlichen Trockengürtels liegt und nur in einigen schmalen Randzonen genügend Niederschläge für Regenfeldbau erhält; auch die Möglichkeiten künstlicher Bewässerung sind sehr begrenzt.
 
 
ist die Arabische Halbinsel ein Teil der alten afrikanischen Kontinentalmasse, von dieser aber (bis auf die Landenge von Suez) durch den jungen Grabenbruch des Roten Meeres getrennt. Eine lang gestreckte Senkungszone (Persische Golf - Mesopotamien) trennt die Arabische Halbinsel von den jungen anatolisch-iranischen Faltenketten im Norden; die Gebirge von Oman (Djebel al-Achdar, 3 107 m über dem Meeresspiegel) sind vermutlich noch Ausläufer dieser iranischen Faltung. Der arabische Kontinentalblock ist im Südwesten am stärksten herausgehoben (bis 3 760 m über dem Meeresspiegel) und bricht steil zum Graben des Roten Meeres hin ab. Weit verbreitet sind hier öde Basaltblockfelder jungvulkanischer Ergüsse (Harras). Nach Nordosten zu fällt die Arabische Halbinsel langsam ab; auflagernde jüngere Sedimente bilden hier ein Schichtstufenland. Große Senken und Mulden der zentralen Arabischen Halbinsel sind Sandwüste mit Dünenfeldern und Flugsanddecken, v. a. die Wüste Nefud im Nordwesten und die Große Arabische Wüste (Rub al-Chali) im Südosten.
 
 
gehört die Arabische Halbinsel bis auf einige Randgebiete dem trockenheißen subtropischen Wüstengürtel an. Das extrem trockene Innere zeigt starke Wärmeschwankungen (Sommer/Winter und Tag/Nacht). Die Küsten sind feuchtheiß und fast unerträglich schwül. Nur der Norden erhält, nach Osten abnehmend, spärlichen Winterregen, ebenso die Gebirge von Oman. Im äußersten Süden (Jemen, Asir) fallen etwas reichlichere Sommerregen. Der größte Teil der Arabischen Halbinsel ist Vollwüste oder dürftige Wüstensteppe. Die Grundwasservorräte sind begrenzt, Oasen (in Senken und Wadis) selten. Die Bevölkerung, fast ausschließlich islamische Araber, wohnt überwiegend nahe der Küste. Im Inneren sind es neben den Bewohnern der Oasen Nomaden, in den Randgebirgen Bauern.
 
Die wirtschaftliche Bedeutung der Arabischen Halbinsel liegt in ihrem Reichtum an Erdöllagerstätten. Daneben spielen der Feldbau in den Oasen und in den feuchteren Randgebirgen und die Viehhaltung (Kamele, Fettschwanzschafe) bei zurückgehendem Nomadismus wertmäßig nur eine geringe Rolle.
 
 
gliedert sich die Arabische Halbinsel in Saudi-Arabien, Jemen, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Kuwait. Im Norden haben Irak und Jordanien Anteil; im Persischen Golf vorgelagert liegt Bahrain.
 
 
Vor- und Frühgeschichte:
 
Die Vorgeschichte der Arabischen Halbinsel ist bisher (archäologisch) noch wenig erforscht; Funde aus dem Spätpaläolithikum beziehungsweise frühen Neolithikum lassen Spuren einer Jäger- und Sammlerkultur in Teilen der Arabischen Halbinsel erkennen. Frühe Kulturen sind seit dem 4./3. Jahrtausend v. Chr. für Tilmun (Bahrain) und Oman (Bat) belegt; sie standen zeitweise unter mesopotamischem Einfluss (Golfkultur). Die Domestikation des Kamels (Dromedars) im 14.-12. Jahrhundert v. Chr. führte zur Herausbildung des typischen nordarabischen Kamelnomadismus (Beduinen) und war somit eine Voraussetzung zur Erschließung der Wüsten- und Steppengebiete. Eine sesshafte, auf Ackerbau (künstliche Bewässerungsanlagen: u. a. Staudamm von Marib, altarabische Kunst) und Fernhandel (Weihrauchstraße) beruhende Kultur mit Staatenbildung konnte sich in vorislamischer Zeit nur im Süden (lateinisch Arabia Felix, arabisch Jemen), dem Land von Weihrauch, Gold und Myrrhe, sowie an den Karawanenhandelsplätzen entwickeln. Hier bestanden im 1. Jahrtausend v. Chr. mehrere selbstständige Reiche; im 8. Jahrhundert v. Chr. entstand die Kultur der Minäer (Main), im 7. Jahrhundert v. Chr. die der Sabäer (Saba), im 4. Jahrhundert v. Chr. das Reich von Hadramaut. Ein von Kaiser Augustus beorderter Feldzug nach Arabia Felix unter Gaius Aelius Gallus endete mit einer vernichtenden Niederlage der Römer (24 v. Chr.). Um 300 n. Chr. bildete sich nach Einfällen der Äthiopier (150-220) ein altsüdarabisches (sabäo-himjarisches) Großreich (Himjar), das im frühen 6. Jahrhundert unter abessinischen Einfluss kam (525 Statthalterschaft). Um 575 wurde die abessinische Oberhoheit durch die der Perser (Sassaniden) abgelöst (bis um 630). Mit ihnen kamen Einflüsse der Nestorianer nach Süd-A.; schon mit der Eroberung Jemens durch Amharen im 4. Jahrhundert waren Juden und Christen eingewandert. Die altsüdarabische Kultur zerfiel, die Bewohner wanderten zum Teil in den Norden ab.
 
Im Innern der Arabischen Halbinsel einschließlich des heutigen Hidjas entwickelten sich infolge des nomadischen Lebens der Beduinen die Siedlungen in den Oasen und die Handelsniederlassungen entlang der Weihrauchstraße (wie Mekka) nicht zu Staaten. Nur in der Nähe des Kulturlandes (Palästina, Syrien, Mesopotamien) waren Staatenbildungen möglich. Südöstlich von Palästina entstand so im 1. Jahrtausend v. Chr. das Reich der Nabatäer mit den Städten Petra und Hegra (in den letzten Jahrhunderten v. Chr. bis zur Eroberung durch Trajan 105 n. Chr., ab 106 römische Provinz Arabia), nördlich der syrischen Steppe entstanden die Reiche von Emesa (Homs) und von Palmyra (bis 272 n. Chr., dann von den Römern unterworfen). Danach war zeitweise eine Konföderation der Stämme der Kinda bedeutsam (5. Jahrhundert). Syrien/Libanon und Palästina, ab 1./2. Jahrhundert römische Provinzen (Judäa, Syria), waren im 4./5. Jahrhundert byzantinische Provinz geworden; ihnen war im 6./7. Jahrhundert das halb staatliche, halb beduinische Machtgebilde der Ghassaniden vorgelagert (im Gebiet des Hauran). Ähnlich waren südwestlich von Mesopotamien die Lachmiden (mit Sitz in Hira) der persischen Oberhoheit unterstellt.
 
Bis zum 18. Jahrhundert:
 
Mit Mohammed aus dem mekkanischen Stamm der Koraisch begann im 7. Jahrhundert die religiöse und politische Einigung (622 Hidjra, 624 Schlacht bei Badr), anknüpfend auch an seit dem 3./4. Jahrhundert einsetzende ethnische Vereinheitlichungstendenzen (u. a. Herausbildung einer gemeinsamen arabischen Sprache, Schrift und Literatur). Die verschiedenen arabischen Stämme nahmen den Islam an und fügten sich, endgültig allerdings erst nach Mohammeds Tod (632), der Zentralregierung in Medina. Südarabien wurde in das neue Gemeinwesen eingegliedert. Die jüdischen Siedlungen in Nordwestarabien wurden zerstört, im Jemen blieben sie erhalten. Mekka und Medina sind seitdem für alle Nichtmuslime gesperrt. - Das politische Schwergewicht des neuen Staates, der sich bis zur ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts in den islamisch-arabischen Eroberungen zu einem Weltreich von Mittelasien im Osten und Spanien im Westen ausweitete (Arabisches Kalifat;Kalif), verlagerte sich allerdings bald von der Arabischen Halbinsel in die angrenzenden Kulturländer. Medina hörte unter Ali auf, Sitz der Regierung zu sein. Unter den Omaijaden (661-749/750) war Damaskus, unter den Abbasiden (749/750-1258) Bagdad (838-883 Samarra) Hauptstadt des Weltreichs. Der zentrale Bereich der Arabischen Halbinsel fiel in der Folge wieder in einen staatlich ungeformten Zustand zurück; die Abgeschlossenheit nach außen wurde nur durch die Kriegszüge der Karmaten (10. Jahrhundert) und die jährlich nach Mekka strömenden Pilgerkarawanen durchbrochen.
 
Die Randgebiete, besonders der südliche und der östliche Teil der Arabischen Halbinsel, begannen sich früh zu verselbstständigen. Zu Beginn der Neuzeit setzten sich die Portugiesen in Maskat (1506) sowie in Bahrain (1514) beziehungsweise in Oman (16./17. Jahrhundert) fest, während die Osmanen mit wechselndem Erfolg versuchten, Jemen, Al-Hasa (am Persischen Golf) und Hidjas (mit Mekka und Medina) unter ihre Herrschaft zu bringen (16.-20. Jahrhundert); Bahrain unterlag schließlich persischem Einfluss (17./18. Jahrhundert).
 
Bis zum Ersten Weltkrieg:
 
Im 18. Jahrhundert kam es im Innern der Arabischen Halbinsel, im Nedjd, in enger Verbindung mit der islamischen Reformbewegung der Wahhabiten zur Bildung eines dauerhaften Reiches, das sich nach schweren Rückschlägen im 19. Jahrhundert und um 1900 unter Ibn Saud zu einer neuen politischen Kraft auf der Arabischen Halbinsel entwickelte. Infolge der Besetzung Adens durch die Engländer (1839) und der Eröffnung des Suezkanals (1869) war A. schon im 19. Jahrhundert dem weltpolitischen Kräftefeld nahe gerückt; der arabische Nationalismus entstand.
 
Imam Jahja in Jemen aus der saiditischen Dynastie hatte sich kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit den Türken geeinigt und hielt diesen die Treue; ebenso war der Emir von Hail protürkisch eingestellt. Ibn Saud bewahrte eine Großbritannien wohlwollende Neutralität. Entscheidend wirkte der Großscherif von Mekka, Husain, der, an sich der osmanischen Regierung untertan, im Juni 1916 auf die britische Seite überschwenkte. In Begleitung von T. E. Lawrence (»Lawrence von Arabien«) rückte 1917 sein Sohn Feisal, der spätere König Iraks, mit arabischen Truppen zur Unterstützung der von General E. H. H. Allenby eingeleiteten Palästina-Offensive in Transjordanien ein und beschleunigte den Zusammenbruch der türkischen Front.
 
Nach dem Ersten Weltkrieg
 
erhielt, nach Vorabsprachen im Sykes-Picot-Abkommen (1916), Frankreich 1920 Syrien, Großbritannien 1920/22 Palästina und Mesopotamien (Irak) als Mandat des Völkerbunds; 1923 schuf die britische Regierung Transjordanien (bis dahin Teil Palästinas), 1926 die französische Regierung Libanon (früher Teil Syriens) als eigenes Mandatsgebiet. Auch im zentralen Bereich der Arabischen Halbinsel vollzogen sich starke Veränderungen. Nach Eroberung des Emirats von Hail (1921) und des Königreichs Hidjas (1924-25; mit Mekka und Medina) schuf Ibn Saud das Königreich Saudi-Arabien (1932 offiziell proklamiert). Er löste damit Spannungen zwischen seinem Herrscherhaus (Wahhabiten) und dem der Haschimiten aus, die unter britischer Mandatsherrschaft in Transjordanien und Irak die Regierung übernommen hatten. Im Süden bestand seit 1918 das Königreich Jemen; Aden und das angrenzende Hinterland der Südküste der Arabischen Halbinsel sowie Oman, die Vertragsstaaten (früher Piratenküste), Bahrain und Kuwait im Osten waren schon seit 1892 beziehungsweise 1902 britische Protektorate.
 
Die Vergabe von Konzessionen zur Ausbeutung von Erdölvorkommen ab den 30er-Jahren brachte einigen Staaten, v. a. ihren Herrscherhäusern, große finanzielle Einkünfte (u. a. Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Bahrain), die jedoch auch der Verbesserung der Infrastruktur (z. B. Straßenbau, Wasserversorgung, Schulwesen) zugute kamen.
 
In einem in den 20er-Jahren beginnenden, durch den wachsenden arabischen Nationalismus und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs beschleunigten Prozess errangen die abhängigen Länder der Arabischen Halbinsel ihre staatliche Unabhängigkeit: Irak 1930/32, Libanon und Syrien 1944, Transjordanien (seit 1949 Jordanien) 1946, Kuwait 1961, Bahrain und die Vertragsstaaten (als Vereinigte Arabische Emirate) 1971. Zur regionalen Koordination war am 22. 3. 1945 die Arabische Liga gegründet worden; der Rückzug Großbritanniens aus Palästina und die Entstehung des Staates Israel 1948 führten zum Nahostkonflikt, in den alle arabischen Staaten mit unterschiedlicher Intensität einbezogen wurden. Dennoch konnte die propagandistische Idee einer arabischen Einheit (trotz aller antizionistische panarabische Kampfgemeinschaft) nicht verwirklicht werden.
 
Im Spannungsfeld islamischer Traditionen, arabisch-nationalistischer Zielsetzungen sowie europäisch-westlicher und sozialistisch-kommunistischer Ideen entwickelte sich auf der Arabischen Halbinsel bis 1989/91 eine in sich stark gegliederte Staatenkonstellation mit unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Interessen. Die Volksrepublik Jemen (Aden) stand bis zur Vereinigung mit der Arabischen Republik Jemen (Sanaa) im Mai 1990 unter einem kommunistischen Regime, wiederholt kam es zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen (zuletzt 1994). Die übrigen Staaten, besonders Saudi-Arabien, ganz den islamischen Traditionen verpflichtet, neigten politisch häufig den von den USA geführten Mächten zu.
 
Nach seiner Einigung mit Ägypten im jemenitischen Bürgerkrieg 1967 (Jemen, Geschichte) errang Saudi-Arabien eine führende Stellung auf der Arabischen Halbinsel; im Februar 1995 wurde der seit 1934 (Grenzvertrag) beziehungsweise 1967 schwelende Grenzkonflikt mit Jemen (v. a. um Asir) offiziell beigelegt. Die fundamentalistisch-islamische Revolution in Iran (1979), der 1. Golfkrieg (1980-88) zwischen Iran und Irak sowie Verlauf und Ergebnis des 2. Golfkrieges zwischen Irak und der antiirakischen Staatenkoalition unter Führung der USA (1991) übten eine starke politische Wirkung aus und verdeutlichten die Instabilität der panarabischen Identität; nach immer wieder stockenden Fortschritten im nahöstlichen Friedensprozess (1993/94-2000) begannen Bemühungen der arabischen Staaten um eine deutlich verbesserte Zusammenarbeit (Idee einer Staatengemeinschaft nach dem Vorbild der EU; erste Umsetzung durch Vereinbarung einer Freihandelszone zwischen Ägypten, Irak, Libyen und Syrien im Juni 2001).
 
 
Altertum und christliches Mittelalter besaßen kaum zuverlässige Kenntnisse von der Arabischen Halbinsel Die eigentliche Erforschung begann mit der Reise C. Niebuhrs in den Jemen 1762. 1809 erreichte U. S. Seetzen, 1814/15 J. L. Burckhardt Mekka und Medina. 1843 drang A. von Wrede in Hadramaut ein. Der nördliche und der zentrale Teil der Arabischen Halbinsel wurden bekannt durch die Engländer W. G. Palgrave (1862/63), C. M. Doughty (1876-78), A. und W. S. Blunt (1878/79), den Italiener C. Guarmani (1864) und den Elsässer C. Huber (1878-84). Den südlichen und südöstlichen Teil der Arabischen Halbinsel erforschten J. R. Wellsted 1835/36 und S. B. Miles seit 1870. J. Halévy stieß 1870 in Jemen nordwärts über den Djauf bis Nedjran (17º 30' nördliche Breite) vor. Bedeutendes in der topographischen und epigraphischen Erforschung Jemens leistete der Österreicher E. Glaser (1882-94). 1908/12 reisten A. Musil im Norden und 1912 der Däne B. Raunkiær im Norden und Osten. Im Ersten Weltkrieg wurden weitere Teile von Hidjas und der südlichen Nedjd, u. a. von T. E. Lawrence, erkundet. H. S. J. B. Philby (»Greatest of Arabian Explorers«) führte 1917 die erste wissenschaftlich ertragreiche Querung der Arabischen Halbinsel vom Persischen Golf zum Roten Meer durch. 1918 setzte er in Nedjd seine Forschungen fort. 1931 durchquerte B. Thomas von Süden nach Norden erstmals das Leere Viertel (Rub al-Chali), in das 1932 auch Philby tief eindrang. In Jemen und Hadramaut forschten und kartierten seit 1931 H. von Wissmann, D. van der Meulen und C. Rathjens. 1945-50 durchzog W. Thesiger den südlichen und südöstlichen Teil der Arabischen Halbinsel nach allen Richtungen (erneute Querung der Rub al-Chali). 1951/52 unternahmen Philby, G. und J. Ryckmans und P. Lippens eine topographisch wie archäologisch ergiebige Expedition im westlichen zentralen Teil der Arabischen Halbinsel. Um die archäologische Erforschung des südlichen Teils der Arabischen Halbinsel machten sich W. F. Albright und W. Phillips verdient.
 
 
H. v. Wissmann: Zur Gesch. u. Landeskunde von Alt-Südarabien (Wien 1964);
 A. Dietrich: Gesch. Arabiens vor dem Islam, in: Hb. der Orientalistik, Abt. 1, Bd. 2, 4 (Leiden 1966);
 B. Doe: Südarabien. Antike Reiche am Ind. Ozean (a. d. Engl., 1970);
 E. Wohlfahrt: Die Arab. Halbinsel (1980);
 G. Heck u. M. Wöbcke: A. H. (1983);
 G. Endress: Der Islam. Eine Einf. in seine Gesch. (21991);
 A. Hourani: Die Gesch. der arab. Völker (a. d. Engl., 1992);
 
Lex. Arab. Welt, hg. v. G. Barthel u. K. Stock (1994).
 
Hier finden Sie in Überblicksartikeln weiterführende Informationen:
 
Arabische Halbinsel: Die arabische Frage und das Osmanische Reich
 
Osmanisches Reich: Aufteilung als Höhepunkt des Kolonialismus
 

Universal-Lexikon. 2012.

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